Was sind Menschen mit Behinderungen der Salzburger Landesregierung noch wert?
Salzburg spart auf allen Ebenen und verstößt zu Lasten von Menschen mit Behinderungen gegen die UN-Behindertenrechtskonvention, die Österreich vor über 17 Jahren ratifiziert hat!
Der Verein Lebenshilfe Salzburg ist DIE starke Stimme für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien und wehrt sich gegen den Sparkurs zu Lasten der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen. Die Angehörigen fordern für ihre erwachsenen Kinder und Geschwister die Unterstützung, die sie brauchen!
Unsichere Finanzierung
Mit einem neuen Gesetz soll die seit Jahren eingespielte Tarifanpassung im Salzburger Teilhabegesetz, die sich am Beamten-Kollektivvertrag orientierte, ausgehebelt und durch Willkür ersetzt werden – das bedeutet: keine Planungssicherheit mehr für die Träger:innen und massive Verunsicherung der Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen.
Noch obendrauf: Die Zweckentfremdung des sog. „Pflege- -und Betreuungsbonus“ macht einfach nur sprachlos! Das Land Salzburg holt sich das dafür vorgesehene Geld beim Bund und verwendet es zur Haushaltssanierung!
Was sind die möglichen Folgen?
Inklusive Ambulanz wackelt
Seit zwei Jahren arbeitet die Lebenshilfe gemeinsam mit dem Land Salzburg, dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, der SALK und im Schulterschluss mit weiteren Partnerorganisationen an einem Konzept für eine inklusive Ambulanz im LKH Salzburg – analog zum schon seit Jahren erfolgreichen Vorbild in Linz. Ambulanzen dieser Art gibt es in fast allen anderen Bundesländern. Eine spezialisierte Ambulanz würde die bestehenden Versorgungssysteme spürbar entlasten.
Landesrätin Daniela Gutschi war vom ersten Tag an eingebunden. Jetzt befürchten vor allem die Angehörigen, dass auch dieses für die Gesundheit von Menschen mit Behinderungen so wichtige Projekt dem Rotstift zum Opfer fällt.
Ein Termin von besorgten Eltern bei Landesrätin Gutschi am 7. Jänner wird Aufschluss darüber geben, wie es hier weitergeht.
Mitglieder stärken uns den Rücken, wenn wir für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen eintreten. In einer starken Gemeinschaft gelingt es besser, Rechte einzufordern und für eine inklusive Gesellschaft zu kämpfen.
Leser:innenbriefe haben – wenn sie gedruckt werden – besonderes Gewicht und helfen den Redaktionen abzuschätzen, wie sehr ein Thema die Leser:innen beschäftigt.
In dieser Situation machen Leserbriefe an die zwei (lokal) größten Medien Sinn:
Kronenzeitung Salzburg
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Salzburger Nachrichten
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Welche Themen könnten Leserbriefe behandeln? Beispielsweise:
Eine Alternative zu klassischen Medien sind die Foren bzw. Kommentarspalten von Online-Medien:
Präsident des Vereins Lebenshilfe Salzburg
Nonntaler Hauptstraße 55, 5020 Salzburg