Lebenshilfe Wohnhaus in Bramberg offiziell eröffnet.
Vergangenen Donnerstag wurde das neu errichtete Lebenshilfe Wohnhaus in Bramberg offiziell und mit vielen prominenten Gästen eröffnet. Am verregneten Sonntag luden die BewohnerInnen nach der Festmesse die Gemeinde zum gemeinsamen Feiern und zu einem Tag der offenen Türe ein. Landesrätin Erika Scharer wies in ihrer Eröffnungsrede auf die Rechte von Menschen mit Behinderung hin, die auch das Thema „selbständiges Wohnen“ betreffen: "Menschen mit Behinderungen haben die gleichen Lebens- und Wohnbedürfnisse wie alle anderen Menschen. Das Führen eines selbstbestimmten Lebens in den eigenen vier Wänden – ob allein, in einer Partnerschaft oder in einer Wohngemeinschaft – gehört dabei zu den wichtigsten persönlichen Wünschen und Zielen."
Das Lebenshilfe-Wohnhaus in Bramberg ist der vorläufige Endpunkt einer 30-jährigen Geschichte und Entwicklung. Die Lebenshilfe eröffnete im Herbst 1981 in Bramberg mit sieben Menschen mit Behinderung die erste Werkstätte. Heute arbeiten 110 Menschen in drei Werkstätten und einer Fachwerkstätte, 57 Personen nutzen unterschiedliche Wohnformen der Lebenshilfe. Seit 20 Jahren gibt es in Zell am See das Angebot der mobilen und ambulanten Frühförderung und Familienbegleitung. Rund 400 Familien und ihre Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert sind oder eine Behinderung haben, wurden betreut. Seit 2010 leben im neuen Wohnhaus in Bramberg 16 Menschen mit Behinderung. "Für sie hat nun ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt mit einem Mehr an Selbstbestimmung begonnen.“

Im Bild von links nach rechts: Wohnhausleiter Gregor Hörfarter, Lebenshilfe-Präsident Wolfgang Huemer, Landesrätin Erika Scharer, Landtagsabgeordnete Sonja Ottenbacher, Bürgermeister Walter Freiberger



